Gemeindeleben

Tea & Talk

Maria Mat­ter stellt das Ange­bot vor.

Seit dem Sommer 2025 findet das Projekt „Tea & Talk“ wöchentlich zweimal statt. Eingeladen sind Personen, die aktuell im Bundesasylzentrum im Sand untergebracht und direkt aus der Ukraine eingereist sind. Sie werden im Zentrum abgeholt und von den freiwilligen Mitwirkenden zum EGW am Rosenweg begleitet.

Vor Ort erwartet sie eine herzliche Atmosphäre mit Tee, Kaffee und süssen Kleinigkeiten – und vor allem ein offenes Ohr. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, ihre Sorgen zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Zuhören und gegenseitige Unterstützung.

Geleitet wird das Projekt mehrheitlich von Menschen, die selbst aus der Ukraine geflüchtet sind und seit einigen Jahren in der Schweiz leben. Sie kennen die Herausforderungen, Unsicherheiten und Fragen aus eigener Erfahrung und können den Teilnehmenden auf Augenhöhe begegnen.

Die Gruppe organisiert sich grösstenteils selbstständig. Hector Paredes von der Hope Church ist regelmässig anwesend und fungiert als direkte Ansprechperson für die Mitwirkenden. Maria Matter von der reformierten Kirchgemeinde Münchenbuchsee-Moosseedorf wirkt im Hintergrund und stellt die finanziellen Mittel sicher. Zusätzlich wird das Projekt finanziell von der refbejuso unterstützt.

Ein besonderer Höhepunkt war die Weihnachtsfeier für alle in Moosseedorf, zu der auch 20 geflüchtete Personen eingeladen wurden. Sie waren tief berührt und dankbar, mit einem wunderbaren Menü und Schweizer Spezialitäten beschenkt zu werden.

Das Projekt „Tea & Talk“ leistet eine wertvolle und wichtige Arbeit. Das Projekt steht für Offenheit, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl – Werte, die von grosser Bedeutung sind und wir weitervermitteln wollen.

Falls sie Interesse haben, auch mitzuwirken, können sie sich gerne bei Maria Matter melden. maria.matter@kige.ch